Marktneukirchen
Musikinstrumenten Museum Marktneukirchen
Der Entwurf für das Musikinstrumentenmuseum in Marktneukirchen entwickelt den Bestand durch eine präzise Ergänzung weiter. Die Vervollständigung des fragmentierten Ostflügels und ein Neubau führen Alt und Neu zu einem zusammenhängenden Ensemble. Der Bestand bleibt in seiner Struktur ablesbar und wird durch den Neubau räumlich ergänzt. Dieser schließt die bestehende Lücke und fasst den Hof neu, ohne die Eigenständigkeit der historischen Gebäude aufzuheben. Altbau und Erweiterung treten in ein klares Verhältnis, das sowohl Trennung als auch Verbindung ermöglicht. Der Neubau reagiert auf die Topografie und vermittelt zwischen Hof und Landschaft. Zum Hof hin zurückhaltend und eingeschossig, öffnet er sich zum Park und führt diesen als begehbaren Klanggarten weiter. Ein geführter Rundgang verbindet Bestand und Ergänzung zu einer kontinuierlichen Raumfolge. Der Erschließungsgang dient zugleich als Ausstellungsfläche und macht die Beziehung zwischen Altbau, Neubau und Hof räumlich erfahrbar.
Ort
Marktneukirchen
Typ
Masterthesis
Lehrstuhl
TU München - Entwerfen und Konstruieren
Betreuung
Prof. Florian Nagler
Bearbeitung
Einzelarbeit
Semester
MA 5. Semester - MA Thesis WiSe 25/26
Freiflächenplan
1:200
Konzept
Formfindung
Ergänzung
Einbetten in das Gelände
Begrünung
Grundriss
EG 1:100
Schnitt
B-B 1:100
Schnitt
A-A 1:100
Perspektive
Ausstellung
Ansicht
Nord 1:100
Ansicht