Wien
Umschwung
Das Projekt untersucht Lehm als raumklimatisches und konstruktives Material im Kontext des urbanen Wiens und überführt eine bestehende Halle in eine neue Nutzung. Ausgangpunkt ist die Frage nach frei zugänglichen Innenräumen, die unabhängig von Konsumzwang ganzjährig nutzbar sind. Der Entwurf entwickelt eine öffentliche Halle, die sich saisonal verändert. Im Sommer wirkt der Raum durch Querlüftung und Kamineffekt als kühler Rückzugsort, während er im Winter durch die Speichermasse von Boden und Decke als temperierter Innenraum funktioniert. Lehm wird dabei nicht nur als nachhaltiger Baustoff eingesetzt, sondern prägt die räumliche und klimatische Qualität. Stampflehmwände, speicherfähige Decken und ein massiver Boden wirken als regulierendes System und ermöglichen stabile Innenraumbedingungen. Große bewegliche Tore sowie flexible Innenstrukturen erlauben eine Anpassung an unterschiedliche Nutzungen und Jahreszeiten.
Ort
Wien
Typ
Entwurfsmodul
Lehrstuhl
TU Wien - Hochbau und Entwerfen
Betreuung
Mark Inderbitzin - Boltshauser Architekten
Zusammenarbeit
PA, SS
Semester
MA 4. Semester - SoSe 25
Perspektive
Innenraum
Grundriss
EG 1:100
Konzept
Jahreszeiten
Winter
Schnitt
Längs 1:100
Schnitt
Quer A-A 1:100
Schnitt
Quer B-B 1:100
Konzept
Jahreszeiten
Sommer - Querlüften
Winter - Pufferzonen
Ansicht
Süd-West 1:100
Perspektive